Foto: Arno Reimann
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Lübeck – Im Stadtteil St. Gertrud zist es am Dienstag (1.4.) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pedelecfahrer und einem jugendlichen Fahrradfahrer gekommen. Der 47-jährige Fahrer des Pedelecs verletzte sich in Folge der Kollision leicht. Da vor Ort Hinweise auf eine Alkoholiserung bestanden, wurde ihm zudem eine Blutprobe entnommen.

Gegen 17.40 Uhr kamen Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck im Rahmen der Streifenfahrt zufällig auf einen Unfall zwischen einem Pedelecfahrer und einem Fahrradfahrer in der Kantstraße zu.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wartete ein 14-jähriger Lübecker mit seinem Fahrrad verkehrsbedingt auf der Höhe einer Grundstücksausfahrt, um die Straße zu überqueren. Der 47 Jahre alte Fahrer eines Pedelecs erblickte den Wartenden zu spät und verlor kurz vor der Kollision beider Verkehrsteilnehmer die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Er stürzte daraufhin und verletzte sich leicht im Gesichtsbereich. Es erfolgte eine ambulante Behandlung durch die Besatzung eines angeforderten Rettungswagens. Der jugendliche Fahrradfahrer blieb unverletzt. An seinem Fahrrad entstand lediglich ein geringer Sachschaden, der nach ersten Einschätzungen im zweistelligen Bereich liegen dürfte.

Den Polizeibeamten ergab sich während der Unfallaufnahme der Verdacht der Alkoholiserung bei dem 47-jährigen Lübecker. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte am Einsatzort einen Wert von 2,31 Promille.

Nachdem der jugendliche Unfallbeteiligte in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten gegeben wurde, begleiteten die Beamten den Mann zur Dienststelle und ordneten die Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt an. Die Weiterfahrt mit dem Pedelec wurde dem Lübecker zudem untersagt.

Das 3. Polizeirevier Lübeck ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel.

(Quelle: Polizeidirektion Lübeck – Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit – Mark-Dominik Wille)